Food Waste – die Ausstellung

Warum vertragen sich der Apfel und die Banane nicht? Was kann man mit altem Brot machen, anstatt es an die Schwäne zu verfüttern? Die interaktive Ausstellung «Food Waste» gibt Antworten und vermittelt in 5 Schritten praktische Tipps für den täglichen Umgang mit Lebensmitteln – sei es bei der Menüplanung, beim Einkauf, bei der Lagerung zu Hause oder der Verwertung von Resten.

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Ihre Premiere feierte die vom Verein foodwaste.ch und der ProjektForum AG konzipierte Ausstellung im Herbst 2014 an der OLMA (Schweizer Messe für Landwirtschaft und Ernährung). Ab 2015 zieht sie als Wanderausstellung durch die ganze Schweiz. Zwischen den grösseren Auftritten steht die Ausstellung für individuelle Buchungen durch Schulen, Gemeinden, Vereine oder Firmen zur Verfügung. Da die Ausstellung modular konzipiert ist, können auch einzelne Stationen individuell gebucht werden. Für weitere Informationen zur Ausstellung, wenn du Ideen für Ausstellungsstandorte und Kooperationen hast oder eine unverbindliche Kostenanfrage für eine individuelle Buchung möchtest kontaktiere bitte die Projektleiterin der Ausstellung, Dominique Senn.

Kommende Auftritte der Ausstellung:

Informationen folgen bald!

Vergangene Auftritte der Ausstellung:

Die Ausstellung im Detail

„Food Waste – die Ausstellung“ richtet sich an Konsumentinnen und Konsumenten als wichtige Verursacher von Lebensmittelverlusten. Ziel der interaktiven Ausstellung ist es, die Besucherinnen und Besucher zum Thema Food Waste zu sensibilisieren und auf spielerische Weise neue Verhaltensweisen aufzuzeigen, um somit die Wertschätzung von Lebensmitteln zu erhöhen und Food Waste in Schweizer Haushalten zu reduzieren.Die Ausstellung besteht aus 5 Schritten (5 Stationen). In jedem der Schritte wird eine Alltagssituation thematisiert und praktische Tipps zur Reduktion von Lebensmittelabfällen zu Hause gegeben:

  • Clever einkaufen – und nur so viel du brauchst
  • Optimal lagern – verlängere die Haltbarkeit deiner Lebensmittel
  • Perfekt portioniert – kleinere Mengen kochen und servieren
  • Spass am Kochen – mit einfachen und kreativen Ideen
  • Mach mit – weil du dein Essen liebst

Ergänzend verfügt die Ausstellung über einen Info- und einen Kinderbereich.

Clever einkaufen

Einer der Hauptgründe für Food Waste im Haushalt sind zu grosse Einkaufsmengen. Es gilt also bereits beim Einkaufen, gewisse Dinge zu beachten, damit nur so viel eingekauft wird, wie tatsächlich benötigt wird.

An dieser Station der Ausstellung können die Besucherinnen und Besucher testen, ob sie die Situationen auf den Bildern der Infowand richtig erkennen und wertvolle Tipps für den Alltag sammeln (z.B. nicht hungrig einkaufen gehen oder Aktionen nur dann kaufen, wenn sie wirklich konsumiert werden).

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Optimal lagern

An der Küchenstation lernen die BesucherInnen, wie sie durch optimale Lagerung die Haltbarkeit ihrer Lebensmittel verlängern und dadurch Food Waste reduzieren können.

Hierzu begibt sich der Besucher mit einem Warenkorb in die Küche, wo ihm unterschiedliche Lagermöglichkeiten (Kühlschrank, Tiefkühler, Schrank, Ablage, Brotkorb, etc.) zur Verfügung, um seinen Einkauf zu verstauen. Der Besucher verstaut die Lebensmittel und erhält von der Betreuungsperson ein Feedback sowie nützliche Tipps und Tricks, wie er seine Lebensmittel noch optimaler lagern kann.

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Perfekt portioniert

Neben zu grossen Einkaufsmengen ist ein weiterer Hauptgrund für Food Waste im Haushalt, dass Portionen falsch eingeschätzt werden. Es wird mehr gekocht als benötigt und Speisereste gehen dann im Kühlschrank vergessen oder werden direkt entsorgt.

Der beste Trick, um dies zu umgehen: Schon vor dem Kochen richtig portionieren! An dieser Station können BesucherInnen testen, ob sie Portionsgrössen richtig einschätzen können.

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Spass am Kochen

An dieser Station ist Kreativität gefragt! Lebensmittelreste gehen oft im Kühlschrank vergessen oder sie werden weggeworfen, weil es an Ideen zur Verwertung mangelt. An dieser Station können die BesucherInnen aus Lebensmittel(-resten), welche sich in Form von Fotos in Tupperware auf einem Tisch befinden, ein neues, kreatives Menü zaubern. Inspiration dazu finden sie an der dazugehörigen Infowand.

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Mach mit

An dieser Station kommunizieren die Besucherinnen und Besucher ihren ganz persönlichen Beitrag und bekennen sich zu ihrem Engagement zur Reduktion von Lebensmittelabfällen. Sie präsentieren, wie sie bereits jetzt Food Waste vermeiden oder was sie sich für die Zukunft vornehmen.

Über den Hashtag #essenlieben können die Fotos über Social Media geteilt werden.

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Informationsbereich

An dieser Station werden wichtige Informationen auf Plakaten anhand von ansprechenden Infografiken vermittelt. Die Infografiken decken folgende Fragestellungen ab:

  • Was ist Food Waste?
  • Wie viel Food Waste entsteht in der Schweiz?
  • Wo entsteht Food Waste?
  • Wieso werfen wir Lebensmittel weg?
  • Wodurch wird Food Waste verursacht?
  • Welche Folgen hat Food Waste?
  • Was steckt in unserem Kehricht?

Der Informationsbereich kann durch drei Infografiken der Schweizerischen Umweltstiftung zum Thema Lebensmittel und Wasserverbrauch ergänzt werden.

  • Wie wiel Food Waste entsteht in der Schweiz?
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Kinderbereich

Der Kinderbereich besteht aus einer Mal- und Spielecke und einer Küchenzeile, an der aus altem Brot Paniermehl gemacht werden kann.

Altes Brot ist eines der Lebensmittel, welches am meisten im Abfall landet oder an Tiere verfüttert wird. An dieser Station erhalten die BesucherInnen daher Anregungen zur Verwertung von altem Brot. Dazu gibt es kreative Rezepte zur Verwendung des Paniermehls, welchen mit dem Paniermehl nach Hause genommen werden können.

In der Spielecke haben Kinder die Möglichkeit, etwas zu zeichnen oder in kleinen Küchen mit Lebensmitteln aus Stoff zu hantieren. Die Kinder setzen sich so auf eine positive Art mit Lebensmitteln auseinander. Zudem bietet der Kinderbereich den Eltern die Möglichkeit, sich an den anderen Stationen der Ausstellung umzusehen, während die Kinder spielen.

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Partner der Ausstellung:

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Schweizerische Umweltstiftung

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Kontaktiere die Projektleiterin: Dominique Senn