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Auf dieser Seite findest du Links zu spannenden Initiativen und Projekten im In- und Ausland sowie Artikel, Buch- und Filmtipps.

Machen Sie mehr aus Ihrem Essen

Machen Sie mehr aus Ihrem Essen

Machen Sie mehr aus Ihrem Essen

Gemeinsam mit unserem Kooperationspartner Tischlein deck dich haben wir einen Ratgeber erarbeitet, der KonsumentInnen mit hilfreichen Tipps zum Einkaufen, Lagern und Kochen versorgt. Längst vergessene Grossmutterweisheiten erwachen so wieder zum Leben – viel Spass beim Ausprobieren.

Jetzt auch auf Französisch! Hier herunterladen.

Taste the Waste

Die globale Lebensmittelverschwendung. Wohlstand oder Wahnsinn?

von Valentin Thurn

Erstsendung in der ARD am 20. Oktober 2010, 23.30 Uhr
Mehr als die Hälfte unserer Lebensmittel landet im Müll! Das meiste schon auf dem Weg vom Acker in den Laden, bevor es überhaupt unseren Esstisch erreicht: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot.
Die Kurzfassung (29 Minuten) läuft im WDR-Fernsehen unter dem Titel “Essen im Eimer” am 25. Oktober 2010 um 7.50 Uhr und im NDR-Fernsehen in der Nacht vom 26. auf den 27. Oktober um 0.35 Uhr.
Die internationale Fassung läuft unter dem Titel “Taste the Waste” (55 Minuten) in den Niederlanden (Nederland 2 am 16.10. um 9.30 Uhr und am 17.10. um 23 Uhr), Schweden (SVT am 24.10.), Irland (TG4), Spanien (TV3), Litauen (LVT), Finnland (YLE), Schweiz (TSR), Norwegen (NRK), Zypern (CYBC), Griechenland (ERT), Süd-Korea (CREO) und in weiteren Ländern (Liste wird aktualisiert).

Das Nichts Wegwerfen Kochbuch

kochbuchKochen mit Resten – Tipps, Tricks und tolle Rezepte

von Patrik Jaros & Günter Beer

Wer kennt ihn nicht – den hungrigen Blick in den Kühlschrank, gefüllt mit nicht mehr ganz frischem Gemüse, ein paar Joghurtbechern und Resten vom Vortag. Was tun? Wegwerfen und nichts essen? Oder zum nächsten Fast-Food-Laden gehen? Nein! Durch die Verwendung von ‘Resten’ sind die interessantesten Gerichte der traditionellen Küche entstanden. Warum auch hartes Brot oder gekochten Reis vom Vortag wegwerfen, wenn man daraus so leckere Rezepte wie ‘Brotsalat mit Zwiebeln und Tomaten’, ‘Reisfleisch mit Erbsen’ oder würzige Reisfrikadellen zaubern kann. Dieses Kochbuch erläutert mit zahlreichen Step-by-Step-Fotos und informativen Texten, wie lange Nahrungsmittel und Essensreste aufbewahrt und wie sie für leckere Speisen verwendet werden können.

Konsumismus: Kritik und Perspektiven

5von Franz Hochstrasser (2013)

Just eat it – Food Waste Movie

Just Eat It is a 74-minute documentary film about food waste and food rescue by Peg Leg Films in partnership with British Columbia’s Knowledge Network.

Synopsis
We all love food. As a society, we devour countless cooking shows, culinary magazines and foodie blogs. So how could we possibly be throwing nearly 50% of it in the trash?
Filmmakers and food lovers Jen and Grant dive into the issue of waste from farm, through retail, all the way to the back of their own fridge. After catching a glimpse of the billions of dollars of good food that is tossed each year in North America, they pledge to quit grocery shopping cold turkey and survive only on foods that would otherwise be thrown away. In a nation where one in 10 people is food insecure, the images they capture of squandered groceries are both shocking and strangely compelling. But as Grant’s addictive personality turns full tilt towards food rescue, the ‘thrill of the find’ has unexpected consequences.
Featuring interviews with TED lecturer, author and activist Tristram Stuart and acclaimed author Jonathan Bloom, Just Eat It looks at our systemic obsession with expiry dates, perfect produce and portion sizes, and reveals the core of this seemingly insignificant issue that is having devastating consequences around the globe. Just Eat It brings farmers, retailers, inspiring organizations, and consumers to the table in a cinematic story that is equal parts education and delicious entertainment.

more info here.

Feeding the World: A Challenge for the Twenty-First Century

4von Vaclav Smil (2001)

This book addresses the question of how we can best feed the ten billion or so people who will likely inhabit the Earth by the middle of the twenty-first century. He asks whether human ingenuity can produce enough food to support healthy and vigorous lives for all these people without irreparably damaging the integrity of the biosphere.What makes this book different from other books on the world food situation is its consideration of the complete food cycle, from agriculture to post-harvest losses and processing to eating and discarding. Taking a scientific approach, Smil espouses neither the catastrophic view that widespread starvation is imminent nor the cornucopian view that welcomes large population increases as the source of endless human inventiveness. He shows how we can make more effective use of current resources and suggests that if we increase farming efficiency, reduce waste, and transform our diets, future needs may not be as great as we anticipate.Smil’s message is that the prospects may not be as bright as we would like, but the outlook is hardly disheartening. Although inaction, late action, or misplaced emphasis may bring future troubles, we have the tools to steer a more efficient course. There are no insurmountable biophysical reasons we cannot feed humanity in the decades to come while easing the burden that modern agriculture puts on the biosphere.

Waste: Uncovering the Global Food Scandal

tristramvon Tristram Stuart (2009)

Die Essensvernichter

Die-Essensvernichtervon Stefan / Thurn Kreutzberger (2011)
Warum die Hälfte aller Lebensmittel auf dem Müll landet. Der im Oktober 2010 gezeigte – und inzwischen in 12 Ländern ausgestrahlte – Film “Frisch auf den Müll” von Valentin Thurn bescherte der ARD eine Rekordquote. Mit diesem von Thurn und Kreutzberger verfassten Buch und dem Kinofilm “Taste The Waste” gehen Öffentlichkeitskampagnen und viele Verbraucherorganisationen einher. Rund die Hälfte unserer Lebensmittel – bis zu 20 Millionen Tonnen allein in Deutschland – landet im Müll. Das meiste schon auf dem Weg vom Acker in den Laden, bevor es überhaupt unseren Esstisch erreicht: jeder zweite Kopfsalat, jede zweite Kartoffel und jedes fünfte Brot. Alles soll jederzeit verfügbar sein, Supermärkte bieten durchgehend die ganze Warenpalette an, bis spät in den Abend hat das Brot in den Regalen frisch zu sein. Und alles muss perfekt aussehen: Ein welkes Salatblatt, eine Delle im Apfel – sofort wird die Ware aussortiert. Die Zeche zahlt der Verbraucher, der Handel hat den Ausschuss längst eingepreist. Der Wunsch der Konsumenten, über alles jederzeit verfügen zu können, verschärft den weltweiten Hunger. Würden wir weniger wegwerfen fielen die Weltmarktpreise und es stünde genug für die Hungrigen der Welt zur Verfügung. Dem Skandal der Lebensmittelvernichtung – der in hohem Maß auch zum Klimawandel beiträgt – ist auf internationaler, aber auch auf individueller Ebene zu begegnen. Das Buch enthält viele Anregungen, wie jeder Einzelne umsteuern kann: durch regionale Einkaufs gemeinschaften etwa, die Bauern und Kunden direkt zusammenbringen, oder eine gesunde Küche, die sich auf das Verarbeiten von Resten versteht. Aber auch durch Verbraucherdruck auf Supermärkte, Waren kurz vor Ablauf billiger zu verkaufen oder zu verschenken.

Lebensmittelverluste in der Schweiz – Ausmass und Handlungsoptionen

Lebensmittelverluste in der Schweiz – Ausmass und Handlungsoptionen

foodwaste.ch und der WWF-Schweiz haben den aktuellen Stand des Wissens über Lebensmittelverluste in der Schweiz in einem Bericht zusammengefasst. Der Bericht basiert auf den Studien von Claudio Beretta (ETH Zürich) und João Almeida (Universität Basel). Hier herunterladen.